Selbsterfüllende Prophezeiungen

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fatdog
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Selbsterfüllende Prophezeiungen

Beitrag von fatdog » 24. März 2019 06:17

Hallo Leute,

Ich habe jetzt eine Menge Beiträge hier gelesen, und viele Geschichten von anderen Menschen gelesen die dieses Problem auch haben, alle sind froh das es einen Namen dafür gibt und das sie damit nicht allein sind, ich habe gelesen das es wie eine Phobie behandelt werden muß, durch Exposition, wie jede andere Angst oder Phobie auch, soweit so gut.

Was ich nicht lesen kann ist das sich irgendwer etwas mehr mit seinen eigenen Ängsten beschäftigt, und sich damit auseinander setzt, ein Name ist gut jnd schön, weil wir uns dadurch finden konnten, und uns erst dadurch darüber austauschen können, andrerseits ist es auch bloß der Name für eine spezifiche Angst, eine spezifische Phobie, die irgendwo ihre Hintergründe hat, und damit meine ich nicht den Moment in dem diese Phobie entstanden ist.

Ich konnte nichts finden, über selbst erfüllende Prophezeiungen, nichts über Urvertrauen zum eigenen Körper, oder die eigenen Glaubensätze, oder die Überzeugung alles schaffen zu können, womit ich natürlich nicht sagen möchte das Exposition falsch wäre, es funktioniert ja, ist aber vielleicht nur die halbe Miete.

Da ich mich schon länger mit Ängsten aller Farben und Formen herumschlagen muß, sehe ich das was ich jetzt habe, als ein Symptom, ein Symptom das mir Tag für Tag zeigen kann, das ich versage, und das schon bei Kleinigkeiten die, für jeden normal sind.

Interessanterweise habe ich sofort wenn ich es geschafft habe auf Toilette zu gehen die nächste Angst, das nächste Symptom, am Hals, das sich ganz ähnlich äußert wenn auch auf andere Weise, ich habe dann einen Überdruck im Körper und kann nicht aufstoßen, auch eine normale Körperreaktion, der ich einfach nicht vertrauen kann im Moment.

Das ich das alles habe, und in einer solch starken Ausprägung, hängt wohl mit einer extrem belastende Lebensituation im Moment zusammen, ich kann euch sagen, wenn die Scheiße fliegt, dann von allen Seiten, dazu kommt das ich im Moment keinerlei sinnvolle Beschäftigung, wie z.B. arbeiten habe, was es mir ermöglicht mich den ganzen Tag in meine Probleme zu vertiefen, sie von allen Seiten zu betrachten, und sie damit auf ein Podest zu heben.

Womit wir dann bei den selbst erfüllenden Phropezeiungen angekommen sind, wenn ich mir nur oft genug sage, es wird nicht klappen, dann wird es nicht klappen, man verliert das Urvertrauen in den eigenen Körper.

Zusammenhängen tut das mit Selbstvertrauen, und Überzeugung, wenn ich überzeugt bin das es klappt, dann geht es auch, und da setzt die Exposition an, stelle dich der Angst, so oft bis du Selbstvertrauen und Überzeugung gewinnst, und die Angst wird gehen, ist das aber nicht nur ein Teil des großen und ganzen?

Dadurch bin ich ein Teil meiner Ängste los, aber noch lange kein selbstbewusster Mensch, ich bin immer noch Pessimist, und kein Optimist, das werde ich nur in dem ich mir Selbstbewusstsein in allen Lebensbereichen aneigene, z.b einen Job den ich gut mache, eine Familie die ich glücklich mache, und last but not least, ich es lerne mich glücklich zu machen, und mir meinen Teil vom Leben zu nehmen.

So, genug von mir, wie seht ihr das, seit ihr selbstbewusst, sagt ihr euch ich werde das schaffen, und seit davon auch überzeugt, seit ihr Optimisten, oder Pessimisten?

Sei ihr abgesehen von dieser Phobie, mit euch zufrieden, erfolgreich, begegnet anderen Menschen auf Augenhöhe, oder fühlt ihr euch klein, und vom Leben verraten?
Wer etwas wagt, kann verlieren,
wer nichts wagt, hat schon verloren.

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