Peter aus Bremen

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PeterHB
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Registriert: 2. Oktober 2026 11:32

Peter aus Bremen

Beitrag von PeterHB »

Ich würde mich gerne vorstelle. Ich bin 1971 in Hessen geboren. Lebe seit 1993 in Bremen. Meine Kindheit war unbeschwert (mit ein paar schlechten Erfahrungen); in der Schule war es gewöhnlich, das Jungen auf der Toilette (Eine geflieste Rinne; es stank immer) in der Reihe stehen und gemeinsam pinkeln. Eher eine erste Möglichkeit die anderen Jungen zu erkunden. Gestört hat das glaube ich keinem.
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Nach dem Sportunterricht war das gemeinsame Duschen (nackt) Pflicht, daher wurde die Scham recht schnell überwunden. Bei gemeinsamen Aktivitäten mit anderen Jungs war es ebenfalls normal das wir irgendwo gemeinsam hinpinkeln konnte. Jeder hatte das ohne Scham vollzogen.
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Auf einem Sportplatz hinter dem Gebäude war eine bekannte Pinkel Stelle, die jeder benutze, sogar die Jugendlichen oder Erwachsene; die Jungen war es eher peinlicher dort ungeniert pinkeln zu können; aber ich glaube das Erwachsene diese Situation ausnutzten, um die Jungen in Augenschein nehmen zu können. Der Gestank dort trieb einen schon fast zum Rückzug, aber dennoch wurde es liebend gerne genutzt.
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Mit neu Jahren hatte mich dort ein Lehrer aus meiner Klasse erwischt; wir standen zu dritt an der Mauer und pinkelten ungeniert nebeneinander; ich hatte den Lehrer nicht rechtzeitig gesehen, die andern schon und liefen davon. Der Lehrer jedoch hielt mich fest und beschimpfte mich als Schmutzfink. Er drückte so fest auf meine Schulter, dass es weh tat und ich es mit der Angst bekam. Er drohte mir und wollte mich zu meinen Eltern bringen und meine Untat als Sünde verzeichnen. Ich hatte wirklich Panik bekommen.
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Aber er betrieb das Spiel aus perfide Art weiter und verlangte von mir, dass ich weiter pinkeln sollte, oder er mich eben unter Zwang nach Hause schleppte. Ich war völlig verwirrt und ängstlich und habe letztlich getan, was er wollte. Er stand also neben mir, währen dich zögerlich meinen Penis rausholte, um weiter zu urinieren. Es entstand in dem Moment aber eine Art „Blockade“; es war mir nur sehr schwer möglich weiter so ungehindert zu pinkeln; wie ich es vorher ohne Probleme machen konnte.
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Seine Machspiele nahmen Dynamik auf und er verspottete mich während der Pinkelaktion, wegen meiner Größe, wegen meiner langen Vorhaut und vor allem; das ja nichts mehr kommt.
Irgendwie war das der Auslöser für meine Blockade beim Pinkeln, wenn jemand „DICHT“ neben mir steht.
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Ich denke ich bin zumindest keine ausschließlicher P
1989 wurde ich in Kassel gemustert, dabei musste ich mit drei weiteren Kandidaten in einem WC Raum vor einem Sanitäter Urin in einem Becher abgeben, unter Aufsicht. Der stand also genau neben uns und konnte uns beim Pinkeln direkt beobachten. Das klappte bei mir gar nicht. Auch mit strengen Worten schaffte ich es einfach nicht. Am Ende durchlief ich die weiteren Stationen (inklusive sehr festes EKG, betasten meines Penis; durch zwei Ärzten – ohne Uniform – in Zivilkleidung); und musste als letzter nochmal auf WC um die Urin Abgabe unter Aufsicht zu durchstehen. Es war zwar möglich; aber mit äußerster (innerliches Versagen); Überforderung und Zittern.
Beim Bund war ich nicht, sondern durchlief den Zivildienst in einem Klinikum unter traumatischen Verhältnissen inklusive meiner Beschneidung.
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Dieses Verhalten wurde dann von Jahr zu Jahr schlimmer. Pinkeln konnte ich ab da nicht mehr, wenn eine Person in meiner Nähe war.
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Meine zweite Ausbildung absolvierte ich im Justizvollzug Hamburg. Dort lief anfänglich alles gut. Die Ausbildung war sehr anstrengend aber auch äußert informativ und man konnte hinter den Kulissen einer Strafvollzugsanstalt blicken. Während der Ausbildung musste ich alle Abteilungen durchstehen; unter anderem in der Jugendvollzugsanstalt Billwerder (aber auch meine Beste Zeit dort).
Dort war es üblich, Urin Kontrollen wegen Drogenkonsum durch Beamte zu vollziehen; ich konnte es erst gar nicht glauben. Das Urin Proben direkt unter Aufsicht durchgeführt wurden; entsprechend hoch war meine Aufregungen. Ich glaube ich hatte mehr Angst und Scham als die Strafgefangene; die es zum Teil völlig locker angingen und ungeniert in den Becher pinkeln konnten, während zwei Beamte zusehen konnten. Mich hat es zum einen fasziniert das die, dass so tun konnten; zum anderen aber auch völlig überfordert; weil ich selbst zu viel Scham empfunden hatte. Ich wusste nie, wo ich hinblicken sollte, während mein Ausbilder mich intensiv beäugte und von mir verlangte direkt hin zu sehen. Es war mir immer sehr peinlich.
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1993 kam ich nach Bremen. Auch dort wurde ich im Jugendvollzug eingesetzt und absolvierte Zusatz Lehrgänge für die Drogen Kriminalität. Was zur Konsequenz für die Jugendliche wieder bedeutete (unter Aufsicht zu pinkeln); aber dort konnte ich es besser steuern, in dem ich die Strafgefangene den Freiraum gab, dass ich nicht direkt drauf schaute, obwohl das meine Aufgabe war, sondern nur kurz vorher und nachher zu prüfen; sie waren ja schon vorher gefilzt worden; somit war die Gefahr gar nicht da.
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Dennoch gelang es mir nicht, selbst so frei zu agieren. Ich benötigte daher immer eine Art Schutz, sei des durch die Trennwände bei den Urinalen oder einen Mindestabstand. Oft war das aber im privaten Umfeld gar nicht möglich. Volksfeste, Messen usw. Wo Massen von Männern nebeneinander pinkelten. Ich versuchte möglichst immer so eine Lücke zu finde, dass mir nicht jemand so dicht an den Köper geht.
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Im Jahr 2000 engagierte ich mich für das Sport Management und war als Ehrenamtlicher für die Nada im Bereich Doping Kontrollen zuständig. Insgesamt 10 Jahre betrieb ich das als Kontrolleur. Die Richtlinien sind streng und müssen eingehalten werden, so auch hier die direkte Urin Abgabe unter Aufsicht. Während meiner Ausbildung musste ich selbst als Versuchskaninchen herhalten und vor meinen Ausbilder Urin abgeben unter Aufsicht, das war schon äußert unangenehm und beklemmend, aber ich schaffte es; nur weil der Ausbilder sehr viel Nachsicht zeigte. Am Ende lernte ich durch Fürsorge und Rücksicht, dass eine Abgabe möglich ist. Vertrauen ist die höchste Stufe, um Bereitschaft zu ziehen.
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2015 hatte ich, dass Glück eine Selbsthilfegruppe zu bekommen, diese Gruppe wurde 2017 aufgelöst. Dort lernte ich zusammen mit Gleichgesinnten, das man diese Blockaden beim Urinieren durchaus steuern kann. Auch wenn dieser Prozess etwas mühsam ist. Man muss sich also erst kennen lernen, und schrittweise den Prozess begleiten. Aber am Ende gelingt es.
Heute kann ich sagen, das ich Urinieren kann, selbst wenn ich nicht alleine am Pinkelbecken stehe, es kommt aber immer noch auf die körperliche Instanz drauf an.
Für Diejenige die gerne Hilfe möchten, biete ich für den Raum Bremen an, sich zu treffen und gemeinsam den Schritt in ein freies Pinkeln.
Peter
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